Mit Baby im Europa Park

 

 

Endlich geht es wieder auf in den Europapark. Für uns zum ersten Mal mit Kind. In einer überschaubaren Gruppe von 12 Erwachsenen, einem Dreijährigen und einem neun Monate alten Baby, ging es samstags morgens dann los in den  Europapark. Leider hatte das Wetter es an diesem Morgen nicht so gut gemeint, und wir haben uns erst einmal mit blauen Regencapes aus dem Europapark-Shop ausgestattet. Da es mit den Schirmen gar nicht so optimal ist, sich durch die Menschenmassen  durch zu drücken. Die beste Idee überhaupt war es den Kinderwagen im Auto zu lassen und den kleinen im Manduca zu tragen. Wie ich vorher gelesen hatte, gibt es im Park Kinderwagen zum Leihen (gegen eine geringe Gebühr und Pfand). Allerdings haben mich diese Leih Kinderwagen eher an etwas unbequeme Buggys erinnert, sie sind mit einem Schloss ausgestattet um es an den vielen überdachten Kinderwagen Parkplätzen im Park fest machen zu können. Wir wollten uns diese Option offen halten falls das mit dem Tragen lästig werden würde.

Ich muss sagen ich hatte es mir stressiger vorgestellt, mit Baby in den Europapark zu fahren. Gedanklich hatte ich mich schon darauf eingestellt, vielleicht ein oder zweimal auf einer Achterbahn fahren zu können, weil mit Baby wohl nicht mehr drin ist. Tatsächlich aber war dieser Tag einer der besten die ich im Europapark hatte. Zum einen weil wir die Europapark App effektiv genutzt hatten, zum anderen wegen dem Baby-Switch. Die Europapark App zeigt im Park die aktuelle Wartezeit für alle Attraktionen an, wann die Shows beginnen und auch wo sich deine Freunde aufhalten (sofern man das nutzen möchte) und wo man sich selbst grade befindet. So kann man seine Zeit optimal nutzen und die Attraktionen ansteuern die am wenigsten Wartezeit anzeigen. Das funktioniert erstaunlich zuverlässig und die angezeigten Zeiten waren sehr exakt.

 

Zum Thema Baby-Switch sei gesagt, beide Daumen hoch an die Erfinder! Dieses System ermöglicht es auch Eltern mit kleinen Kindern trotzdem auf ihre Kosten zu kommen und Spaß zu haben.

Und so funktioniert es: An jeder größeren Attraktion findet man am Anfang einer Warteschlange einen Mitarbeiter des Parks, den man auf die Baby-Switch Karte anspricht. Der sieht dann, dass man als Familie unterwegs ist und gibt dann zum Beispiel Mama das Baby-Switch Ticket. Papa stellt sich ganz normal in der Warteschlange an und fährt mit seinen Freunden. In der Zeit kann Mama dann irgendwas mit dem Kind fahren, oder auf einen der vielen Spielplätze spielen. Ist Papa zurück übernimmt er das Kind und Mama darf mit einer weiteren Person durch den Ausgang die Warteschlange überspringen und direkt fahren. Wir fanden dieses System echt super, denn so hatte jeder seinen Spaß!

Lediglich für unseren  zweit Kleinsten war es etwas doof, denn viele Attraktionen für die kleinen sind erst ab einer Körpergröße von 95 cm erlaubt womit er für manches einfach 3 cm zu klein oder ein Jahr zu Jung war. Es gab zwar sehr viele Fahrgeschäfte die er fahren durfte, aber es waren immer die verbotenen die ihn am meisten anlockten. Eintritt musste er dafür aber auch keinen zahlen, denn bis zum 4. Geburtstag sind die Kinder noch frei. Hätten wir noch ein Kind im selben Alter dabei gehabt, hätte er wahrscheinlich mehr gemacht, alleine ins Bälle Bad zu springen war ihm dann auch nicht so geheuer, denn leider dürfen die erwachsenen da nicht rein.

 Am Schluss hatte er dann aber doch noch Spaß mit den erlaubten Fahrgeschäften und will auf jeden Fall, wenn er grösser ist nochmal her kommen. Schon alleine um die Heiß ersehnten Bahnen fahren zu können wie der Ba-a-a Express, den Poppy Tower und den heiß ersehnten Alpenexpress Enzian.

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